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Pressemitteilungen des Oberbürgermeisters

  • Kommentar zum FP-Artikel vom 03.06.17

    Kommentar zum FP-Artikel vom 03.06.17 - Historischen Gebäuden in Rochlitz droht der Zerfall von Oberbürgermeister Frank Dehne

    In dem Artikel wurde ich falsch zitiert. Es ist keine Alternative, die Gebäude wegzureißen! Alle Bemühungen der Stadtverwaltung laufen dahin gehend, die historische Bausubstanz zu erhalten. Gerade die im Artikel erwähnten Gebäude sind für das Marktensemble von hoher Bedeutung. Es soll nicht nochmals so etwas wie in der Schulgasse passieren, wo eine Lücke in die Reihenbebauung gerissen wurde. Die Eingriffsmöglichkeiten sind leider sehr gering, was diese Aufgabe von Seiten der Stadt schwierig macht. Die Verantwortung der Eigentümer müsste stärker von staatlicher Seite eingefordert werden. Wer ein solches ortsbildprägendes Gebäude sein eigen nennt, müsste zum Erhalt mehr verpflichtet werden. Allein die städtebaulichen Fördermöglichkeiten scheinen nicht ausreichend Motivation zu sein. Im konkreten Fall hatten wir mehrere intensive Anläufe unternommen, um den Eigentümer an den Tisch zu bekommen. Wir hoffen sehr, dass es uns nunmehr gemeinsam gelingt, den momentanen Schandfleck zu beseitigen. 

  • Kommentar zum Freie Presse Artikel vom 01.06.17

    Kommentar zum Freie Presse Artikel vom 01.06.17 - Angebot zu Schulübernahme steht längst nicht mehr 

    Im oben benannten Artikel der FP war zu lesen, dass die Wechselburger Bürgermeisterin, Frau Renate Naumann meinen zweiten Brief, indem ich das Rochlitzer Angebot zur Eingliederung und der damit in Verbindung stehenden Schulrettung für gescheitert erklärte, nicht zweifelsfrei zuordnen konnte. Frau Naumann äußerte Zweifel, ob es sich im besagten Schreiben um meine private Meinung handle oder ich im Namen der Stadt agiere.

    Um dieses Missverständnis seitens der Wechselburger Bürgermeisterin aufzuklären, möchte ich hierzu ausführen, dass alle meine Handlungen als Oberbürgermeister im Auftrag und im Namen der Großen Kreisstadt Rochlitz legitimiert sind. Die Schreiben waren auf dem Kopfbogen der Großen Kreisstadt Rochlitz verfasst und mit Oberbürgermeister Frank Dehne unterzeichnet. Dies ist ein unverkennbares Indiz dafür, dass es sich um amtliche Schriftstücke handelte. Der Bürgermeister vertritt nach der Sächsischen Gemeindeordnung die Stadt nach außen. Alle Schreiben in dieser Form sind immer offiziell. Diesen Grundsatz hatte ich als bekannt vorausgesetzt.

    Folgend möchte ich die zwei Schreiben veröffentlichen. Dass soll dem Zweck dienen, alle Interpretationen zu selbigen auf die gleiche inhaltliche Basis zu setzen. 

    Frank Dehne
    Oberbürgermeister

    Angebot Wechselburg vom 20.02.2017

    Absage Wechselburg vom 17.05.2017 

     

      

  • Kommentar zum Freie Presse Artikel vom 03.03.2017

    Kommentar zum Freie Presse Artikel vom 03.03. - Nach Offerte aus Rochlitz: Penig und Lunzenau bieten Hilfe an

    Rochlitz hat Wechselburg vor über einem Jahr eine Zweckvereinbarung angeboten, die Schulträgerschaft zu übernehmen, ohne es mit einer Eingliederung zu verknüpfen. Dies wurde damals von Wechselburg abgelehnt. In der jetzigen Situation ist diese Art der Zusammenarbeit für Rochlitz keine Option mehr. Es geht hier nicht nur um den Erhalt der Schule.

    Zum „Lippenbekenntnis“ so viel: Wir haben mit allen bis dato geborenen Kindern Planungssicherheit bis 2022, die erforderlichen Klassenstärken sicherstellen zu können. Mit Stand von heute kann man nicht für alle Ewigkeit die Sicherheit des Schulstandortes gewährleisten, was auch niemand behauptet hatte. Dies wäre unseriös. Es wird und wurde kein Blankoscheck ausgestellt, was man dem Angebotsschreiben unmissverständlich entnehmen kann. In den Gesprächen im Vorfeld wurde all dies angesprochen. Schwierig sind Kommentare, die sich in ihrer Informationstiefe nur auf vorherige Pressemittelungen stützen.

    Ich freue mich, dass jetzt auch andere Kommunen an dem Erhalt der Wechselburger Schule mitwirken oder selbst übernehmen möchten. Dieses Anliegen ist eines unserer Hauptbeweggründe des Angebotes. Im Falle der Schließung der Wechselburger Schule werden die Schüler nämlich nach Rochlitz verwiesen. Unser Angebot wurde auch aus genau diesem Anlass jetzt konkret eingebracht, da die Kapazitäten in Rochlitz für diesen Fall nicht ausreichend sind und Erweiterungen zeitnah zu schaffen wären.

    Ich hoffe, die Gespräche werden nicht durch weitere Wasserstandsmeldungen torpediert. Alle von der Presse befragten Personen sollten zumindest den Inhalt des Schreibens kennen, ehe man sich zu Äußerungen hinreisen lässt. Solange der Gemeinderat noch nicht darüber befunden hat, sollten andere Akteure deren Entscheidung vorerst abwarten. Es ist ein sehr emotionales und sensibles Thema, welches nur mit Sachlichkeit und Ehrlichkeit zu klären ist.

    Frank Dehne
    Oberbürgermeister