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  • Kommentar zum Freie Presse Artikel vom 03.03.2017

    Kommentar zum Freie Presse Artikel vom 03.03. - Nach Offerte aus Rochlitz: Penig und Lunzenau bieten Hilfe an

    Rochlitz hat Wechselburg vor über einem Jahr eine Zweckvereinbarung angeboten, die Schulträgerschaft zu übernehmen, ohne es mit einer Eingliederung zu verknüpfen. Dies wurde damals von Wechselburg abgelehnt. In der jetzigen Situation ist diese Art der Zusammenarbeit für Rochlitz keine Option mehr. Es geht hier nicht nur um den Erhalt der Schule.

    Zum „Lippenbekenntnis“ so viel: Wir haben mit allen bis dato geborenen Kindern Planungssicherheit bis 2022, die erforderlichen Klassenstärken sicherstellen zu können. Mit Stand von heute kann man nicht für alle Ewigkeit die Sicherheit des Schulstandortes gewährleisten, was auch niemand behauptet hatte. Dies wäre unseriös. Es wird und wurde kein Blankoscheck ausgestellt, was man dem Angebotsschreiben unmissverständlich entnehmen kann. In den Gesprächen im Vorfeld wurde all dies angesprochen. Schwierig sind Kommentare, die sich in ihrer Informationstiefe nur auf vorherige Pressemittelungen stützen.

    Ich freue mich, dass jetzt auch andere Kommunen an dem Erhalt der Wechselburger Schule mitwirken oder selbst übernehmen möchten. Dieses Anliegen ist eines unserer Hauptbeweggründe des Angebotes. Im Falle der Schließung der Wechselburger Schule werden die Schüler nämlich nach Rochlitz verwiesen. Unser Angebot wurde auch aus genau diesem Anlass jetzt konkret eingebracht, da die Kapazitäten in Rochlitz für diesen Fall nicht ausreichend sind und Erweiterungen zeitnah zu schaffen wären.

    Ich hoffe, die Gespräche werden nicht durch weitere Wasserstandsmeldungen torpediert. Alle von der Presse befragten Personen sollten zumindest den Inhalt des Schreibens kennen, ehe man sich zu Äußerungen hinreisen lässt. Solange der Gemeinderat noch nicht darüber befunden hat, sollten andere Akteure deren Entscheidung vorerst abwarten. Es ist ein sehr emotionales und sensibles Thema, welches nur mit Sachlichkeit und Ehrlichkeit zu klären ist.

    Frank Dehne
    Oberbürgermeister