Mühlplatz zeigt sich von seiner schönsten Seite

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Nach einem Jahr Bauzeit sind die Sanierungsarbeiten am Mühlplatz abgeschlossen. Der 2013 durch das verheerende Jahrhunderthochwasser und Tage später von einer Starkregenfront heimgesuchte Platz unterhalb des Schlosses zeigt sich jetzt von seiner schönsten Seite. 420.000 Euro hat die Stadt investiert, um das Areal wieder in diesen Zustand zu versetzen. Nahezu 100 Prozent der Investitionssumme wurden dabei im Rahmen des Hochwasserschadenbeseitigungsfonds aus Bundes- und Landesmitteln zur Verfügung gestellt. Die Bedeutung des 1500 Quadratmeter großen Platzes, sowohl als Eingangsportal zum Schloss als auch zum historischen Stadtkern, fand von Anfang an bei den Planungen besondere Berücksichtigung. Verschiedene vom Planungsbüro Koch vorgelegten Gestaltungsvarianten waren im Stadtrat mehrfach diskutiert, teils verworfen bzw. im Detail angepasst worden.

Im Juli letzten Jahres hatte die Hoch- und Tiefbau Rochlitz GmbH (HTB) mit den Sanierungsarbeiten begonnen. Zunächst musste das grobe, unförmige Altpflaster vollständig entfernt, anschließend der Unterbau erneuert werden. Nach Verlegung der Medienträger und einem vom ZWA geforderten Geröllfang wurde die Fläche neu strukturiert.

Heute präsentiert sich der Platz als harmonische Einheit. Ausgelegt mit Granitkleinpflaster, das durch farbige Kontraste und eine spezielle Verlegetechnik den Charme des Areals hervorhebt. Zum prägenden Charakter gehören auch der am alten Platz belassene Porphyrbrunnen und die neu angepflanzten Bäume.

Oberbürgermeister Frank Dehne spricht von einer Aufwertung für das gesamte Ensemble um den Mühlplatz. Den Beteiligten am Bau bescheinigte er eine gute, vertrauensvolle Zusammenarbeit, die sich letztlich in der fachgerechten Ausführung des Projektes niederschlage. Dafür sprach er den Planern, Bauausführenden und Mitarbeitern seinen herzlichen Dank aus.

Text und Foto: Jörg Richter