Kommunale Wärmeplanung

Die Verwaltungsgemeinschaft Rochlitz (Stadt Rochlitz und die Gemeinden Königsfeld, Seelitz, Zettlitz) lässt zurzeit eine Kommunale Wärmeplanung (KWP) anfertigen. Auf dieser Seite finden Sie umfassende Informationen darüber, was die Kommunale Wärmeplanung ist, warum sie für Rochlitz notwendig ist, wie sich der Prozess gestaltet und wann sich Bürgerinnen und Bürger in diesen einbringen können.

Ansprechpartner

Herr Schramm
Stadtverwaltung Rochlitz
Markt 1
09306 Rochlitz

03737/783-160
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Frau Schmär
Stadtverwaltung Rochlitz
Markt 1
09306 Rochlitz

03737/783-162
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Was ist die Kommunale Wärmeplanung?

Die Wärmeversorgung macht in Deutschland mehr als 50 Prozent des gesamten Endenergieverbrauchs aus und verursacht einen Großteil des CO2-Ausstoßes. Für eine erfolgreiche Energiewende ist die Gewährleistung einer nachhaltige Wärmeversorgung daher zwingend notwendig. Mit dem Wärmeplanungsgesetz (WPG), das Anfang 2024 in Kraft getreten ist, wurden die Kommunen in Deutschland daher verpflichtet, einen Kommunalen Wärmeplan aufzustellen. Dies bedeutet, dass Kommunen zukünftig strategisch planen müssen, wie sie die eigene Wärmeversorgung zukunftssicher, effizient und umweltfreundlich gestalten können. Hierzu zählt unter anderem die Integration von Erneuerbaren Energien sowie von Abwärme-Potenzialen. Zentrales Ziel der Kommunalen Wärmeplanung ist es, die effizientesten und kostengünstigsten Methoden für eine klimafreundliche Wärmeversorgung vor Ort zu identifizieren.

Kommunale Wärmeplanung in Rochlitz

Auch die Verwaltungsgemeinschaft Rochlitz ist durch das Wärmeplanungsgesetz verpflichtet, bis 2028 eine Kommunale Wärmeplanung durchzuführen und vorzulegen. Zur Durchführung der KWP hat die Verwaltungsgemeinschaft Fördergelder beim Bundeministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) beantragt und bewilligt bekommen (Förderkennzeichen: 67K27493). Mit Erhalt des Förderbescheids wurde der Dienstleisterverbund KWP4 (DBI, INFRACON, IE2S und NeulandQuartier) mit der Erstellung der KWP beauftragt. Der Leistungszeitraum beläuft sich auf 1. März 2024 bis 28. Februar 2025.
Im Prozess der Kommunalen Wärmeplanung werden neben der Verwaltungsgemeinschaft selbst auch die örtlichen Akteure der Versorgungsunternehmen, der Wohnungswirtschaft, sowie des ansässigen Gewerbes eingebunden. So kann ein zukunftsfähiges Gesamtkonzept für eine kapazitäts- und ressourcenschonende Umsetzung einer klimaneutralen Wärmeversorgung in der Verwaltungsgemeinschaft erstellt werden.

Zeitplan und Phasen der KWP

Die Erarbeitung einer Kommunalen Wärmeplanung gliedert sich in vier Hauptphasen, die durch den Dienstleisterverbund KWP4 durchgeführt werden. Nach einem Auftakttreffen am 25. April 2024 mit relevanten Akteuren aus der Kommunalpolitik, Versorgungsunternehmen, Wohnungsunternehmen, Landwirtschaft sowie Immobilienbesitzern und Gewerbebetrieben hat der Dienstleisterverbund KWP4 mit der Durchführung der Bestandsanalyse begonnen. Diese wird voraussichtlich im Juli 2024 fertig gestellt.

Sie möchten einen detaillierten Einblick in die Phasen der Kommunalen Wärmeplanung erhalten? Das Kompetenzzentrum für Kommunale Wärmeplanung (KWW) hat jede Phase in einem eigenen Video gut verständlich aufbereitet. Alle Videos finden Sie hier.

Aktuelles und Downloads

Im Rahmen der Kommunalen Wärmeplanung wollen wir Sie als Bürgerinnen und Bürger stets über den aktuellen Stand informieren. Sämtliche Veröffentlichungen zur Kommunalen Wärmeplanung in der Verwaltungsgemeinschaft sowie die Ergebnisse der unterschiedlichen Phasen werden hier zum Download bereitstehen.

Amtsblattmeldung Auftaktveranstaltung

 

Nationale Klimaschutzinitiative:

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen der Bildungseinrichtungen.

www.klimaschutz.de/kommunalrichtlinie