Königsfeld

Kirche Königsfeld
Kirche Königsfeld

Die Gemeinde Königsfeld entwickelte sich 1994 durch die Eingliederung drei weiterer Gemeinden
zu einer Großgemeinde mit 1.600 Einwohnern. Zur Gemeinde gehören dreizehn Orte und Siedlungen auf einer Fläche von 28,29 km².
Durch die überwiegend landwirtschaftliche Nutzung der Flächen bekommt die hügelige Landschaft einen besonderen Reiz.

In Königsfeld selbst steht das Rat- und Bürgerhaus, welches durch die Gemeindeverwaltung und die Vereine genutzt wird. Des Weiteren stehen ein Sportplatz und eine sanierte Turnhalle für den Kultur- und Sportverein Königsfeld zur Verfügung.
Von Königsfeld aus kann man auf gut erhaltenen Wegen
in die weitere Umgebung wandern, z. B. zur Haide oder nach Doberenz bzw. nach Köttwitzsch, um dann über den Wanderweg nach Poppitz zu gelangen.
Etwa bei der Mitte des Wanderweges gelang man zu einem historischen Gebäudekomplex, der Buschmühle, der durchaus ansehenswert ist. Wer sich intensiver über ländliche Architektur und bäuerliche Lebenskultur informieren möchte, für den ist ein Besuch im Ortsteil Schwarzbach im Bauernmuseum ein unbedingtes muss.

Königsfeld wird von der markanten Dorfkirche geprägt und war in früheren Jahren seiner Geschichte wegen über die engeren Grenzen hinaus bekannt. Dafür sorgten Bürger, die in Königsfeld geboren wurden oder eine Zeit lang hier gelebt und in ihrem Leben Berühmtheit erlangt haben.
Zu den Persönlichkeiten gehörten der 1652 in Königsfeld geborene Ernsti, zu Zeiten Johann Sebastian Bachs Rektor an der Leipziger Thomasschule. Königsfeld verkörpert innerhalb der Gemeinde eine Mittelpunktfunktion und weist eine kompakte Bebauung auf.
Besonders markant und erhaltenswert ist der Bereich um die Dorfkirche und den Schlossteich.  

Anbau Generationstreff Königsfeld

Förderung durch EU-Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum

Bis Ende August 2018 will die Gemeinde Königsfeld das Vorhaben „Anbau Generationstreff Königsfeld“ umsetzen.

Im Rahmen eines Entwicklungskonzeptes der Gemeinde Königsfeld wurde die demografische Entwicklung auf Ortsteilebene analysiert und prognostiziert, die leerstehenden und vom Leerstand bedrohten Gebäude erfasst und Nutzungspotenziale ermittelt. In einem breit angelegten Dialogprozess, der einen Fokus auf die Einbindung der jüngeren Generationen legte, wurden Bedürfnisse der Menschen vor Ort im Hinblick auf die Lebensqualität und Funktionen der Daseinsvorsorge ermittelt. Gemeinsam mit den Bürgern, lokalen Vereinen und Unternehmen wurden Handlungsbedarfe definiert und ein Maßnahmenplan entwickelt. Es galt u.a. innovative Ideen zur Absicherung der Grundversorgung, dem Umgang mit leerstehenden Gebäuden und der Schaffung von Barrierefreiheit zu entwickeln. Als wichtigstes Projekt und strategisches Dorfentwicklungsziel wurde die Sanierung der alten Schlosskeller mit Nutzung des Schlossparks, die Freifläche über dem Kellergewölbe und die Errichtung eines Anbaues zur Nutzung als Generationentreff identifiziert.

Im zweiten Bauabschnitt – mit der Förderung über LEADER - soll der Anbau des Generationentreffs mit Nebenräumen für die Nutzung des Kellers errichtet werden.

Zur Erschließung des Komplexes: Neben dem Hauptzugang straßenseitig besitzt der Keller einen Treppenaufgang auf den Freisitz und einen Treppenaufgang in den Generationentreff, damit die komplexe Nutzung  inkl. aller Rettungswege gewährleistet ist. Ergänzend wird zur Nutzung der vorhandenen Kelleranlage der erforderliche Anbau eingeschossig in traditioneller Bauweise barrierefrei errichtet und integriert. Vom Anbau des Generationentreffs gelangt man auf die Freifläche. Ergänzend gibt es einen unmittelbaren Zugang von der Freifläche zu dem Schlosspark und den Teichanlagen über die bestehende denkmalgeschützte Treppe. Gestalterisch wurde auf einen Einklang des kompletten Ensembles Wert gelegt.

Mehrwert für die Gemeinde und die Region: Dieses Projekt würde den ländlichen Wohnstandort aufwerten und eine qualitative Basis bieten, um den begonnenen Weg zum „Erlebnisdorf“ in der gesamten Gemeinde fortzusetzen. Die infrastrukturelle Anbindung an regional bedeutsame Schwerpunkte im Städtetourismus zu Colditz und Rochlitz erhält damit neue Impulse. In Rückkopplung sind auch Vernetzungen mit dem Museum für Volksarchitektur und bäuerliche Kultur in Schwarzbach möglich. Dieser kulturellen Einrichtung wird in der Machbarkeitsstudie ein „Alleinstellungsmerkmal“ zugeschrieben.

Die voraussichtlichen Gesamtkosten für den Anbau des Generationentreffs betragen  ca. 275.010,19 €. Der Gemeinde Königsfeld wurden 192.507,13 € Fördergeld zugesagt.

Das Vorhaben wird im Rahmen der LEADER-Entwicklungsstrategie mit dem Ziel der Erreichung einer ausgewogenen räumlichen Entwicklung der ländlichen Wirtschaft und Gemeinschaften, einschließlich der Schaffung und des Erhalts von Arbeitsplätzen.   

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Gemeindeverwaltung Königsfeld

Bürgermeister: Frank Ludwig
Hauptstraße 13
09306 Königsfeld


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0 37 37/ 781202

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