Jetzt mit Blick von Loggia, Balkon und Terrasse

Jetzt mit Blick von Loggia, Balkon und Terrasse

An der Dresdner Straße 1 hat die Fa. Golz Wohnbau GmbH aus Leipzig kürzlich ein saniertes Mehrfamilienhaus an die ersten Mieter übergeben. Das unter Denkmalschutz stehende, bislang baufällige Mietshaus aus den 1850-er Jahren ist ein echter Blickfang geworden. Die helle Fassade mit den aufgearbeiteten Porphyrelementen fügt sich harmonisch in das Gebäudeensemble um das ehemalige Spital am Clemens-Pfau-Platz ein.
„Durch die Komplettsanierung des seit Jahrzehnten leerstehenden Gebäudes konnten vier Wohnungen mit 65 bis 125 Quadratmetern Wohnläche zurückgewonnen werden. Entstanden sind zwei Zwei-Raum- und zwei Vier-Raum-Wohnungen“, informiert Geschäftsführer Michael Golz. Alle Wohnungen verfügen über Terrasse, Loggia oder Balkon. Überhaupt ist der Komfort weit mehr als nur Durchschnitt. Massivholztüren, Eichenparkettfußböden mit integrierter Heizung und vorinstallierte Elektronik im Bad sind nur einige Beispiele für die gehobene Ausstattung. Außerdem verfügen zwei Wohnungen über einen zusätzlichen Kamin. Bis Ende April soll auch der Außenbereich fertiggestellt sein. Wie Michael Golz mitteilt, werden noch Grünflächen angelegt, eine Fahrrad- und Mülltonneneinhausung soll errichtet werden und das Grundstück erhält eine Einzäunung. An dem Um- und Ausbau haben insgesamt rund 20 Firmen mitgewirkt.
Als nächstes Investvorhaben will die Fa. Golz Wohnbau GmbH auf dem Areal der alten Brauerei am Topfmarkt das hinterliegende Sudhaus am Brauereiweg zu einem Mehrfamilienhaus umbauen. Laut Aussage von Michael Golz, sollen dort 14 neue Wohnungen entstehen.

Erste Familie bezieht 4-Raum Wohnung im Dachgeschoss

Kevin Wieczoreck mit Lebenspartnerin Marie-Luise Strömsdörfer und Töchterchen Mathilda sind die ersten Bewohner des sanierten historischen Gebäudes an der Dresdner Straße 1. Bislang in Leipzig zu Hause, war die junge Familie schon seit geraumer Zeit auf Wohnungssuche unterwegs. „Wir haben uns nach einer größeren komfortableren Wohnung umgeschaut und sind dabei auf die Fa. Golz aufmerksam geworden“, sagt Marie-Luise Strömsdörfer. Das Unternehmen Golz Wohnbau GmbH ist in Leipzig mit verschiedenen Bauprojekten präsent und wirbt mit Musterwohnungen um neue Mieter. Beim Besichtigungstermin einer solchen Musterwohnung ist die Familie dann erstmals auf das Rochlitzer Investitionsvorhaben gestoßen. Anfangs sei es nur ein Angebot von vielen gewesen, was sie sich als Option offen gehalten hätten, später habe sich der Entschluss dann sukzessive verfestigt, meint Marie-Luise Strömsdörfer. So einen Entscheidung, einfach mal von Leipzig nach Rochlitz zu ziehen, fasst man nicht spontan. „Wir haben Vor- und Nachteile abgewogen. Ich bin im Sanitätsdienst am Bundeswehrstandort Frankenberg beschäftigt, meine Lebenspartnerin arbeitet als Gesundheits- und Krankenpflegerin im Mittweidaer Krankenhaus. Allein die Verkürzung unserer Arbeitswege um mehr als die Hälfte spricht für Rochlitz“, erklärt Kevin Wieczorek. Doch sei das nicht der einzige Grund. Ein Bundeswehr-Kollege habe unlängst in Rochlitz ein Haus gebaut und schwärme von der idyllischen Kleinstadt. Dass es sich hier gut leben lässt, hat die junge Familie bereits selbst erkundet. „Unsere Tochter kann hier behütet aufwachsen, ganz ohne Wartezeiten haben wir einen Kita-Platz bekommen“, freut sich Marie-Luise Strömsdörfer über das bestehende Betreuungsangebot. In Leipzig seien alle Kita-Bewerbungen auf Grund fehlender Aufnahmekapazitäten abgelehnt worden. Rochlitz punkte außerdem mit kurzen Wegen, einer intakten Infrastruktur und bezahlbaren Mietpreisen. „Eine 4-Raum-Wohnung von rund 100 Quadratmetern Größe in ruhiger Wohnlage und mit der komfortablen Ausstattung, wie wir sie hier in Rochlitz vorfinden, hätten wir uns in Leipzig finanziell nicht leisten können“, bekennt Kevin Wieczorek. Jetzt freuen sich die Neu-Rochlitzer erstmal aufs Frühjahr und wärmere Tage. Die Landschaft entlang der Mulde sei Erholung pur und lade zum Wandern und Radfahren ein. Das wollen die Drei in den nächsten Monaten gemeinsam in Familie genießen.

Text und Fotos: Jörg Richter